Apfelbatterie

Obwohl das beschriebene Experiment bekannt ist und vielfach beschrieben wurde, kann die Kenntnis der hier erwähnten Details die Durchführung des Versuchs erleichtern.


Die Zutaten der Apfelbatterie: Ein halber Apfel, zwei 1 Cent Münzen und 2 große Unterlegscheiben.

Es werden zwei Batterien hergestellt: Die Apfelhälfte wird halbiert und in jede der beiden Schnitze wird eine Münze und eine Unterlegscheibe gesteckt. Die Münze und die Scheibe sollten nur einen kleinen Abstand haben, sich aber nicht berühren.

 

Eine einzelne Apfelbatterie liefert eine Spannung von knapp 1 V. Diese Spannung hängt nur wenig vom Abstand der Metallscheiben ab. Die Münze ist der + Pol und die Unterlegscheibe der - Pol der Apfelbatteri.e

Die maximale Stromstärke, der hier gezeigten Apfelbatterien beträgt ca. 0,5 mA. (Bei einer Vergrößerung des Abstands der Metallscheiben nimmt die maximale Stromstärke jedoch rasch ab.)

 

Diese Stromstärke würde genügen, um eine Leuchtdiode zum Leuchten anzuregen. Allerdings ist die Spannung von 1 V zu gering. Deshalb muss man zwei Apfelbatterien hintereinander schalten: Dazu werden die Unterlegscheibe des ersten Apfelstücks und die Kupfermünze des zweiten Apfelstücks mit einem Draht oder einem Kabel verbunden. Die Münze des ersten Apfelschnitzes ist dann der + Pol und die Unterlegscheibe des zweiten Schnitzes der - Pol einer 2 Volt Batterie, die 0,5 mA Strom liefern kann. Damit kann man eine rote Leuchtdiode (625 nm) zum Leuchten bringen. Bei kleineren Wellenlängen wird das Leuchten schwächer: Bei einer gelben LED sieht man noch ein schwaches Leuchten, grüne und blaue LEDs bleiben dunkel.

 

Hinweis: Eine klare rote LED, die bei 20 mA sehr hell ist, leuchtet unter den gegeben Umständen stärker als eine sogenannte Low Current LED.  


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